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Weingut Gernot Heinrich

"Authentische Weine für unbefangene Gaumen" - so knackig kurz und treffend zugleich formuliert Winzer Gernot Heinrich seine Philosophie. Das Streben nach dem bestmöglichen Ausdruck für Herkunft, Jahrgang und Originalität des Terroirs prägt einen jeden seiner Weine. Aus den Lagen rund um das Weingut in Gols am Neusiedlersee mit ihrem heißen Klima stammen die kraftvollen und dichteren Weine seiner Kollektion, mit straffen und kompakten Körper sowie präziser Frucht warten dagegen die von den Hängen des Leithagebirges auf. Um Böden und Lagen möglichst unverfälscht "sprechen zu lassen" werden seit 2006 die Weingärten auf biodynamischen Anbau umgestellt und die Kellerarbeit auf das Nötigste reduziert.

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Großer "Burgunder" aus dem Burgenland: Nussiges Bukett, Aromen nach reifen gelben Früchten, dicht und facettenreich am Gaumen, mit dezentem Vanille-Schmelz.

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Preis inkl. 19 % MwSt.
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€ 16,95 € 14,99  | 0,75 l
19,99 €/L




Pannobile überzeugt mit einem komplexen Bukett nach roten Beeren, Kirsche, weißen Blüten, Zedernholz und Tabak. Druckvoll und finessenreich, mit saftiger Frucht, feinen Mineralnoten und seidigen Tanninen. 21 Monate im gebrauchten Eichenfass gereift.

Bewertungen
2015 Falstaff 94
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€ 26,90 € 23,20  | 0,75 l
30,93 €/L




"Lust-auf-mehr-Macher" nennt Gernot Heinrich seine Rotweincuvée RED: burgundisch schlank und frisch, mit saftiger Sauerkirscharomatik, feinem erdig-würzigem Unterton und dezenten Tanninen.

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€ 8,95 € 6,99  | 0,75 l
9,32 €/L




Komplexes Aromenspiel nach Brombeere und Schwarzkirsche mit kräuterigen, mineralischen und pfeffrig-würzigen Noten. Am Gaumen mit geschliffener Frucht, feingliedrigem Tannin und saftiger Säure. Langer Nachhall.

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€ 22,00 € 18,99  | 0,75 l
25,32 €/L




Sortentypische Frucht nach Waldbeeren und Schwarzkirsche mit zarter Pfefferwürze. Saftig und weich am Gaumen, mit feingliedrigem Tannin und ausgewogener Säure.


Preis inkl. 19 % MwSt.
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€ 12,50  | 0,75 l
16,67 €/L




Vereint harmonisch sortentypische Frucht, Würze und Frische: Kräftige Aromen nach Schwarzkirschen und Blaubeeren, markante Kräuterwürze, geradlinig und kompakt, mit belebendem Säurenerv und geschmeidigen Tanninen.


Preis inkl. 19 % MwSt.
ggf. zzgl. Versandkosten
€ 12,50  | 0,75 l
16,67 €/L




Im Bukett intensive Aromen nach reifer Kirsche, Brombeeren und Johannisbeere, darüber Noten von Orangenzeste und Tabak. Am Gaumen stoffig-dicht, mit reifer Beerenfrucht und feiner Würze, optimal integrierter Säure und fein gewebtem Tannin.

Bewertungen
2015 Falstaff 95
2015 Gault Millau 18

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€ 42,00  | 0,75 l
56,00 €/L




Heinrich RED präsentiert sich burgundisch schlank und frisch, mit saftiger Sauerkirscharomatik und feinem erdig-würzigem Unterton. Dezente Tannine sorgen für Trinkspaß.


Preis inkl. 19 % MwSt.
ggf. zzgl. Versandkosten
€ 22,00  | 1,50 l
14,67 €/L





Rund um das Weingut Heinrich in Gols und dem dahinterliegenden Wagram dominieren warme Luftmassen, wobei es elementare Unterschiede zwischen den Flächen im oft windstillen und sonnendurchfluteten Hang und den, ein paar Meter höher gelegenen, windexponierteren Rebreihen auf der Parndorfer Platte gibt. Gemein ist ihnen ein generell heißes Klima, das sich in kraftvollen und dichteren Weinen manifestiert. Völlig anders sieht es keine 10 Kilometer entfernt in den Hanglagen des Leithagebirges aus. Wind gibt es hier auch, doch besteht der aus wesentlich kühlerer Luft, die von einer riesigen Waldfläche erzeugt, ein ganz anderes Wachstum der Reben zeitigt. Die südöstlich-exponierten Lagen akkumulieren zwar ebenfalls nicht zu knapp Sonne, doch wird die Hitze des Tages durch etwas kühlere Nächte relativiert. Die Weine aus dieser Ecke setzen folglich nicht nur einen geologischen, sondern auch einen klimatischen Kontrapunkt. Sensorisch schlagen sich die speziellen Leithaberger Bedingungen in einem linearen, straffen und kompakten Körper und in präzisen und kühlen Fruchtaromen nieder.

Kaum sonst wo im Burgenland finden sich Terroirs, die den Charakter der Sorte so präzise wiedergeben können: ihre lebendige Säure, ihren präsenten Gerbstoff, ihre präzisen Aromen profitieren von der straffenden und strengen Wirkung des Kalks und den kühlen klimatischen Bedingungen. Die gleichen Voraussetzungen finden die weißen Sorten vor, die ebenfalls größtenteils am Leithaberg wachsen und die in der Zwischenzeit das Fundament für ein breitgefächertes Spektrum darstellen: Grauer Burgunder, Weißburgunder und im Grunde auch Chardonnay sind alte burgenländische Sorten, aus denen man seit zig Generationen um den See herum Wein keltert. Bleiben Zweigelt, St. Laurent und Pinot Noir, die sowohl als reinsortige Weine für sich sprechen wie auch im Pannobile prägende Bedeutung haben, wobei auch hier die Feingliedrigkeit des Leithabergs und die Kraft der Golser Lagen für zusätzliche Dimensionen sorgen.

Weine, die von ihrem Ursprung und ihrer Herkunft erzählen sollen, tun das besser, wenn sie in einem vielfältigen und möglichst biodiversen Umfeld wurzeln können – wenn der Boden belebt ist und das natürliche Ökosystem in all seiner Komplexität auf den Rebstock einwirken kann. Die Natur in all ihren Facetten sprechen zu lassen, ist erklärtes Ziel von Gernot Heinrich. Der totale Verzicht auf Pestizide und die sukzessive Konvertierung zur Biodynamik fand 2006 statt und war letztlich der finale Schritt zu einer präventiven und auf natürliche Präparate ausgerichteten Bewirtschaftung. Abgesehen von den nachvollziehbaren Vorzügen für die Weingärten, bergen die biodynamischen Arbeitsweisen auch qualitative Vorteile. So werden die Rebstöcke zunehmend resistenter und liefern auch in heiklen Jahren gesunde Trauben.

Gleichzeitig gönnt sich der Winzer die "Freiheit", im Keller immer reduzierter zu arbeiten. Abgesehen davon, dass alle Weine spontan vergären und gerne lange mit der Maische in Kontakt lässt, ist es vor allem Zeit, die seine Weine formt. Eine enorme Rolle kommt folglich den Holzfässern zu. Wein in großen und kleinen, gebrauchten und immer seltener in neuen Holzfässern auszubauen, ist der prägendste Eingriff in die Weinwerdung. Holzfässer verleihen – im Verbund mit der Zeit – Gleichgewicht und Struktur und versorgen die Weine mit einer natürlichen Menge an Luft, die sie zum Atmen und Reifen brauchen.

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