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wein saale unstrut

Im Gebiet von Saale und Unstrut wurde schon seit der vorletzten Jahrtausendwende Weinbau betrieben.

Bereits für das Jahr 1066 sind die Rebkulturen der Zisterzienser in Kloster Pforta, dem heutigen Landesweingut, nachweisbar. Auf den über den Ufern von Saale, Unstrut, Ilm und dem Süßen See aufsteigenden Hängen reifen überwiegend weiße Trauben.

Bedeutendster Faktor des günstigen Klimas ist die geringe Niederschlagsmenge von 500 mm jährlich, die dem Harz zu verdanken ist, der den Regen abhält.

Auf den gerade 20 Einzellagen des Gebiets wächst vor allem ein wenig ausdrucksvoller Müller-Thurgau, der immer noch knapp ein Viertel der Flächen belegt, dessen Bestand aber seit 1991erheblich reduziert wurde. Silvaner und Weißburgunder sind mit jeweils einem Zehntel der Rebfläche die nächstwichtigsten Sorten vor Kerner, Riesling, und Traminer. Von den 95 Hektar, die mit roten Sorten bestockt sind, stellt der Portugieser 40 Hektar. Experimente mit Zweigelt, Lemberger und der Züchtung Regent dauern gegenwärtig noch an.

Die gesamte Rebfläche umfasst 520 Hektar, von denen allein 350 Hektar zur Winzervereinigung Freyburg zählen, in der sich rund 500 Nebenerwerbswinzer und sechs Agrargenossenschaften zusammengeschlossen haben. Von den 18 Weingütern werden zehn im Haupterwerb betrieben. Das Landesweingut Kloster Pforta, das 60 Hektar Weinbergfläche bewirtschaftet, die Winzervereinigung Freyburg und das Weingut Lützkendorf in Bad Kösen sind die einzigen  Betriebe, die eine gewisse überregionale Bedeutung besitzen.