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Dinglingers Weinberg

Der Name verweist auf den Hofjuwelier August des Starken. Johann Melchior Dinglinger war wohl der bekannteste Goldschied des Barock und besaß, neben seinem Stadthaus in Dresden, einen Weinberg vor den Toren der Residenz. Von vielen fröhlichen Festen wird berichtet.

Dieser Weinberg ist noch heute inmitten einer malerischen Landschaft, im großen Elbbogen, zu finden. Im Jahr 1999 begannen Christoph und Caroline Hollenders, dieses Zeugnis bürgerlich-barocker Lebenskultur wieder in seiner ursprünglichen Schönheit erstehen zu lassen. Dazu zählen neben dem Weingerg und seinem charakteristischen Belvedere, der Barockgarten, die Kegelbahn und nicht zuletzt das Weinberghaus mit seinem barocken Festsaal.

Um den Weinbau auf dem Südhang direkt über der Elbe neu zu beleben, wurde der Wildwuchs gerodet und die verfallenen Weinbergmauern sowie die Treppenanlagen des Barock liebevoll in traditioneller Trockenbauweise saniert. Rund 3000 Rebstöcke stehen nun wieder auf dem historischen Weiberg.

Arbeiten an den Rebstöcken werden an dem steilen Hang mit seinem sandigen Boden nur von Hand verrichtet. Das dankt der Wein mit vorzüglicher Qualität. Von der ersten Lese im Jahr 2002 an liefern die Reben herausragende Weine, sei es nun Riesling oder Traminer.

Für Barockliebhaber noch zu erwähnen ist der einzigartige Barocksaal im Weinberghaus, dieser konnte in einer dramatischen Rettungsaktion vor dem endgültigen Verfall bewahrt werden. Heute erstrahlt er wieder als Zeugnis barocker Lebensfreude und Lebenskunst.

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