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Carnuntum - Die Ideale

An seiner Südseite grenzt das westliche Weinviertel an das Donauland. In seiner jetzigen Ausdehnung ist es eins der jüngsten Weinbaugebiete Österreichs und erst durch die Abspaltung von Carnuntum im Osten und des eher unbedeutenden  Traisentals im Südwesten entstanden. Von den Lößterrassen des Kamptals reicht es bis zu den Ausläufern des Wienerwalds vor den Toren der Hauptstadt. Der größte Teil seiner Weinberge erstreckt sich links der Donau an den Hängen des Wagram, lediglich bei Klosterneuburg und an den nördlichen Hängen des Kahlenbergs findet man Reben auch auf der anderen Donauseite. Hier werden überwiegend einfache, fruchtige, kraftvolle Weine aus Grünem Veltliner und Müller-Thurgau gekeltert, daneben gibt es ein wenig Riesling, Roten und Frühroten Veltliner, Portugieser und Zweigelt. 

Bis vor rund zehn Jahren war Carnuntum mit dem Donauland zusammengefasst. Im Umfeld der alten römischen Garnison, die lange vor Wein politisches und kulturelles Zentrum Österreichs, besser gesagt der damaligen römischen Provinz Pannonia superior war, sind nur rund 1 000 Hektar mit Reben bestockt. Die Weinberge auf den Ausläufern der Thermenberge eignen sich besonders gut für die Produktion kräftiger Weiß- und Rotweine.
Die Mischung aus dicken Lößschichten, aus den Schotterablagerungen der Donau und gelegentlichen Flecken von Braunerdeböden, bildet vor allem für Rotweine ein ideales Terroir. Auch die Jungwinzer vom Carnuntum haben dies erkannt, und seit ein paar Jahren sorgen sie mit hervorragenden Produkten für Aufsehen. Die Markengemeinschaft Rubin Carnuntum verschafft ihnen Publizität, und sogar einen weißen Primeurwein, den Primus Carnuntum, hat man vor einigen Jahren erfolgreich aus der Taufe gehoben.  

(entnommen aus dem vorzüglichen und umfangreichen Werk „Wein" vom André Dominé aus dem Jahre 2000, in Teilen zitiert)

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