Lirac liegt am rechten, also westlichen Ufer der Rhône, gleich gegenüber von Châteauneuf-du-Pape. Die Geografie der Weinlagen von Mont-Redon ist auf beiden Seiten ähnlich beschaffen, mit einem zum Fluss hin in Terrassen abfallenden Plateau. Auch die bekannten galets roulés treten hier auf, eiszeitliche Kiesel, die nachts die gespeicherte Sonnenwärme ans Wurzelwerk abgeben.
Die Trauben werden von Hand gelesen und am Sortiertisch ein zweites Mal selektioniert. In die Cuvée geht vor allem Grenache, mit etwa 20% Syrah und 10% Mourvédre. Ein Drittel des Weins reift ein Jahr lang in burgundischen Barriques.
Dieser Rotwein ist kein leises Gewächs: kräftig und opulent tritt schon die Nase in Erscheinung, mit Aromen nach Brombeere, Kirsche, Pflaume sowie einer dezenten Ledernote. Die intensive Frucht setzt sich am Gaumen fort, unterlegt von Grafit- und Lakritznoten. Abgerundete Tannine und eine tragende Säure sorgen für die nötige Struktur. Im Abgang zeigen sich Anklänge an Garrigue-Kräuter und Vanille.
Typisch für die südliche Rhône ist dieser Lirac früh zugänglich. Nach drei Jahren ab Lese ist er schon in bester Trinkreife, kann aber problemlos auch noch einige Jahre gelagert werden. Dazu passt kräftiges Essen: Rind, Ratatouille oder reife Käse.
Herkunft
| Produkteigenschaft | Wert |
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| Weingut: | Château Mont-Redon |
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Region:
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Rhône |
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Land:
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Frankreich |
Produktdetails
| Produkteigenschaft | Wert |
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Geschmack:
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trocken |
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Jahrgang:
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2023 |
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Weinart:
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Rotwein |
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Alkoholgehalt:
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15 % vol. |
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Rebsorten:
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CinsaultSyrahGrenache |
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Qualitätsstufe:
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Appellation d'Origine Contrôlée |
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Boden:
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Gneis mit Granit, Schiefer und Lehm. |
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Verschluss:
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Naturkorken |
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Allergenhinweis:
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enthält Sulfite |
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Inverkehrbringer:
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Château Mont-Redon, Famille Abeille-Fabre, FR-84230 CHÂTEAUNEUF-DU-PAPE |
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Inhalt:
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0,75 l |
Daten
| Produkteigenschaft | Wert |
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| Artikelnummer: | AR-21822 |
| GTIN: | 3379930001959 |
| Versandgewicht: | 1,21 kg |
Château Mont-Redon ist der größte Produzent in Châteauneuf-du-Pape, mit 100 Hektar Rebfläche in der eigentlichen Appellation, sowie in Lirac und Gigondas.
Benannt ist der Besitz nach der nahe dem Château gelegenen, bewaldeten Hügelkuppe. Rigorose Weinbergarbeit macht die Philosophie des Hauses aus, mit Handlese und mehrfacher Selektion der Trauben.
Im 19. Jahrhundert wurde die Region von der Reblauskatastrophe verwüstet, und 1923 lag der Besitz zum Großteil brach. Gerade mal zweieinhalb Hektar waren noch mit Reben bepflanzt, als Henri Plantin das Gut kaufte und zu neuem Leben erweckte. Im Laufe von vier Generationen, heute unter dem Namen Abeille-Fabre, hat der Betrieb die berühmte Appellation wesentlich mitgeformt: durch Wiederbepflanzung und das Erschließen neuer Lagen, den Erhalt der lokalen Rebsortenvielfalt und die Ausformung des typischen Stiles der südlichen Rhône.